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Einmal Weissrussland und zurück

  

Manchmal kann es ziemlich spannend und unterhaltsam sein, wenn man mal zu seinen Nachbarn geht und schaut, was sie so treiben. Deshalb machte ich mich auf die Socken, um nach Weissrussland zu fahren und neben privaten Besuchen auch gleich das Volk bei seinen Wahlvorbereitungen zu beobachten, frei nach Tucholsky sozusagen.

http://www.kervenheimer-zeitung.de/a_gegenpol/literatur/text/tucholsky/tu_herr.htm

 

Schon allein die Reise dahin ist ein Abenteuer. Mit der Eisenbahn oder dem Flugzeug natürlich weniger, mit dem Auto dagegen ist es um so interessanter. Über die Lage auf den Straßen und den ungebremsten Appetit der GAIschniki, wie hier die Verkehrspolizisten heißen, habe ich schon oft und an anderer Stelle geschrieben, komme aber nicht umhin, auch darüber wieder zu schreiben.

Erste Hürde, die es zu nehmen gilt, ist die Ausfahrt aus Moskau. Verstopft! Ein Wermutstropfen, der in die fröhliche Reisestimmung fällt. Aber schon nach gut einer Stunde war ich dann doch draußen und befand mich auf der M 1 oder E 30, die von Moskau über Minsk und Brest nach Polen und letztendlich nach Deutschland führt. Das verleitet schnell zu dem Gedanken, dass es eine gut ausgebaute Trasse sei, wo man zügig voran kommt. Weit gefehlt! Zulässige Höchstgeschwindigkeit 90 km/h ausserhalb und 60 innerhalb geschlossener Ortschaften, und davon gibt es eine ganze Menge.  Also ständig auf der Hut sein und die kollegialen Lichtsignale der Entgegenkommenden beachten, damit man weiß, wo die Jungs wieder mit der Radaranlage hinterm Busch hocken. Das alles gleicht mehr einem Katz-und Maus-Spiel denn einer normalen Reise, die durch diese Zockelei ewig lange dauert.

 

 

 

An Borodino vorbeifahrend, wo die Schlacht im Vaterländischen Krieg von 1812 zugunsten der russischen Truppen ausging, fiel mir ein, dass ich es auch in diesem Sommer wieder nicht geschafft hatte, mir das Spektakel der Wachablösung in historischen Kostümen im Kreml anzusehen, was da jeden Samstag aufgeführt wird. Und ich erinnerte mich an das beeindruckende Militärmusikfestival auf dem Roten Platz vom letzten Jahr, welches in diesem Jahr wegen der Absage der Dudelsackpfeifer aus Grossbritannien nicht stattfindet. Die Jungs dürfen wegen des Ossetienkonfliktes nicht nach Moskau kommen. Schade und ziemlich kleinlich von den Inselregenten.

http://de.rian.ru/onlinenews/20070917/79079533.html

 

Die Trasse ernährt ihre Anwohner, sie haben kleine Imbißstände und Motels, Läden und Reifenservicestationen eröffnet, Tankstellen gibt es mehr als genug. Kein Vergleich zu Sowjetzeiten, wo man mit Kanistern im Kofferraum fahren mußte, um ans Ziel zu kommen. Der Phantasie bei der Namensgebung sind keine Grenzen gesetzt. So verbirgt sich zum Beispiel hinter der Bezeichnung „Lvoff & Co. Handelshaus“ eine grell beleuchtete Bretterbude mit einer Glasvitrine. Neben einem munter vor sich hin qualmenden Grill steht mit großen Buchstaben geschrieben „Schnellschaschlyk“, für die eiligen Reisenden sozusagen. Die paar Toiletten, die da am Wege stehen, sollte man wirklich nicht benutzen, sondern lieber zu Mutter Natur gehen.

Kurz bevor es nach Gagarin geht, so wurde nach dem  Weltraumflug Gagarins seine Geburtsstadt genannt (vorher Gschatsk),  kommt man an einem großen Markt vorbei, wo es vorrangig geräucherten und getrockneten Fisch in enormer Auswahl zu kaufen gibt. Fernfahrer, die zu den Stammkunden zählen, und ganze Reisebusladungen gehören zu den Käufern. Eine Fischverkäuferin verabschiedete sich von einem ihr offensichtlich gut bekannten Fernfahrer und bat um einen Kuß zum Abschied. „Wie soll ich denn das meiner Frau erklären?“ meinte er im Hinblick auf die besondere Duftnote der Fischverkäufer.

Auch die Nachtfalter an der Trasse haben alle Hände voll zu tun. Sie erfreuen die einsam über die Landstraßen rollenden Fernfahrer mit ihrer kurzzeitigen weiblichen Anwesenheit.

Als ich vor über 10 Jahren über das sozusagen rollende Gewerbe noch nichts wußte, habe ich an der Strecke nach Petersburg angehalten und der überaus leicht bekleideten Dame Hilfe angeboten, denn ich war sicher, wilde 90er halt, dass man sie ausgeraubt und ihrer Kleidung entledigt hatte. Ihr überraschtes Gesicht werde ich wohl nie vergessen.

 

Um die gute Laune nicht zu verlieren und nicht zu lange auf der Piste zu sein, wurde die Reise in zwei Etappen eingeteilt; die erste endete in Smolensk, einer Stadt mit reicher und sehr bewegter Geschichte. Der Dnepr fließt durch die auf Hügeln gelegene Stadt und verleiht ihr ein interessantes Äußeres, welches allerdings mehr Pflege und Aufmerksamkeit verdient hätte.

Die Stadt-und Gebietslenker sind allerdings beratungsresistent! Einige von ihnen wurden nach einem Besuch Putins wegen Schlamperei und Nachlässigkeit abgelöst, die Neuen scheinen es aber auch nicht eilig zu haben, sich um ihre Stadt ordentlich zu kümmern. Grottenschlechte Straßen, abenteuerliche Straßenbahnschienen und verbeulte und angerostete Straßenbahnen sind wahrlich kein gutes Aushängeschild.

 

Ausgeruht und frischen Mutes geht es am nächsten Morgen in Richtung Belarus weiter, bis zur Grenze sind es von Smolensk aus nur rund 70km.

Ungewöhnliche Ortsnamen regen die Phantasie an, so z.B. folgen Kommissarovo, Zjuziki und Boduny aufeinander. Kommissarovo braucht man ja wohl nicht zu erklären, dafür die beiden anderen. Zjuziki bedeutet soviel wie die Angetrunkenen oder unter Strom stehenden und der nächste Ort, Boduny, signalisiert Katerstimmung oder Haarwurzelkatarrh.

Zwei sich gegenüberliegende Tankstellen stehen als trutzige Ritterburgen verkleidet am Wege. Warum die eine davon dann aber “Laguna“ heißt, ist nicht so recht erklärbar.

 

Die Grenze macht sich mit langen LKW-Schlangen bemerkbar. Vorrangig polnische, litauische, lettische, russische, weißrussische, slowakische, tschechische, slowenische Trucks stehen geduldig wartend in der Reihe, ein paar Holländer verirrten sich noch nach Weissrussland, die anderen scheinen das Land weiträumig zu umfahren.

Für russische oder weißrussische PKWs ist die Grenze keine Hürde. Man kauft eine Kfz-Versicherung für umgerechnet 15€ und fährt ungehindert über den magischen Strich. Und ist in einer anderen Welt. Glatte Straßen, leider auch keine Schnellstraßen, gepflegte Dörfer, häufig neue Dorfsiedlungen aus adretten Typenhäusern, lustige Rastplätze mit Holzfiguren und Spielgeräten für Kinder. Je weiter man ins Land vordringt, fernab der E 30, um so weniger Autos sind unterwegs. Nach dem Moskauer Stauwahnsinn ist das wie eine Erholungskur.

 

Diesmal ist nicht Minsk, die Hauptstadt, das Ziel, sondern Mozyr, eine Kreisstadt am Pripjat, unweit der ukrainischen Grenze, 80km von Tschernobyl entfernt. Runde 400km sind also von der Grenze aus noch zurückzulegen. Viele Wege führen nach Mozyr, mir gefällt die Route über Orscha nach Bobruisk  an der Beresina am besten. In die kleinen alten Häuser der Bobruisker Kaufleute bin ich regelrecht verliebt. Zum Glück hat man sie stehen lassen und sogar teilweise renoviert, anstatt sie durch Betonklötze zu ersetzen. Die gibts natürlich auch, aber sie erdrücken den Betrachter nicht durch Einheitsgrau, sondern sind bunt bemalt. Beim genauen Hinsehen entdeckt man dann natürlich die Baufälligkeit der Plattenbauten und wünscht ihnen eine Sanierung.

Bis Mozyr sind es nun nur noch 130km, ein Katzensprung. Die Wälder erinnern mich sehr stark an die Wälder um Potsdam, Sandboden, Fichtern und Kiefern, vermischt mit Birken und Ahorn. Ich fuhr durch wahrhaft goldenen Herbstwald. Nur die massenhaft am Wegrand angebotenen Pilze ignorierte ich in Anbetracht der geografischen Lage.

 

Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich unterwegs Wahlplakate in großer Zahl sehen würde, standen doch die Parlamentswahlen am 28.9.  ins Haus. Nichts dergleichen, kaum Wahlwerbung, auch im Fernsehen wurden die bevorstehenden Wahlen kaum erwähnt. Wie anders war es doch da 2006 zur Präsidentschaftswahl!

Die Macht ist sich sicher, dass ihr nichts, aber auch gar nichts passieren kann. Am Wahltag habe ich abends einige Bekannte angerufen, um mich zu erkundigen, wie sie denn gewählt hätten. Erstaunt nahm ich zur Kenntnis, dass keiner das Kreuzchen bei einem oppositionellen Kandidaten gemacht hat. Ist ja eigentlich auch ganz logisch, die Opposition hat keine Medienpräsenz, außerdem ist sie schwach und zerstritten. Der Chef hat ganze Arbeit geleistet. Deshalb konnte er auch mit den OSZE-Beobachtern flirten, denn er mußte nicht mal bei der Stimmauszählung stark manipulieren, alle glatt gebügelt und gleich geschaltet.

2006 ereiferten sich meine Freunde in Minsk darüber, dass man sie genötigt hatte zu unterschreiben, dass sie Lukaschenko wählen werden. Sie trauten sich dann auch wirklich nicht, einen anderen Kandidaten zu wählen. Diesmal haben sie jedoch völlig freiwillig systemkonform gewählt. „Die anderen kennen wir ja nicht, sie taugen ja wohl auch nicht viel“, kriegte ich zu hören. Es ist leider wahr, dass es im Moment keine Alternative, keine Kraft gibt, der wirklich Weissrussland am Herzen liegt  und nicht ein von Amerika oder Westeuropa gespeistes Bankkonto.

 

Lukaschenko weiß um die geopolitische Bedeutung seines Landes und wuchert mit diesem Pfund, in Ost und West. Nach marzialischen Reden gen Westen lenkt er nun scheinbar ein und flirtet mit Europa und den USA, somit Russland zu verstehen gebend, dass er sich auch anders orientieren kann, falls plötzlich Öl und Gas für Weissrussland teurer werden sollten.

Nach der Einschätzung der Wahlbeobachter trat aber offensichtlich eine Art Ernüchterung bei ihm ein, denn er schwenkte mal wieder in Richtung Russland um. Der geplante Unionsstaat Russland-Weissrussland ist ein Kind, was nur für kurze Augenblicke aus einem Dauerkoma erwacht. Noch unter Jelzin wurde dieses durchaus  logische Projekt begonnen, tritt aber von Anfang an auf der Stelle. Nur als Lukaschenko kurz glaubte, dass bei gemeinsamen Wahlen er den Sieg über den kranken Jelzin davon tragen und zum Präsidenten avancieren könnte, gab es kurzzeitig Bewegung im Wald. Mit dem Machtantritt Putins löste sich der Traum vom großen Präsidentenamt in Luft auf, und nun dümpelt das Projekt „Unionsstaat“ so vor sich hin.

Als es zum Jahresbeginn zwischen den beiden Ländern stark kriselte, schrieb ich eine Fiktion auf, die ich ungekürzt und unverändert an den heutigen Text anfüge.

Lukaschenko fühlt sich so sicher, dass er es fertig bringt, seinen jüngsten Sohn, der ungefähr 5 Jahre alt ist und den Vater überall hin begleitet, auch nach Peking zur Eröffnung der Sommerolympiade, als seinen Nachfolger der Öffentlichkeit, besonders gern der Presse, präsentiert. Das ist Zynismus in Reinkultur, denn er spricht somit den Bürgern seines Landes eigene Ideen vollkommen ab. Und die nehmen das mit stoischer Ruhe hin, sind nicht einmal beleidigt.

Die beiden ältesten Söhne hat er sehr gut im Staatsapparat untergebracht, aber sie haben keine Chance auf die Amtsnachfolge, sie sind zu alt (32 Jahre zählt der Älteste). Freuen wir uns auf eine total neue Staatsform: feudaler Neokommunismus könnte sie heißen. Beim genaueren Hinschauen merken wir allerdings, dass diese Idee so neu nicht ist, in einigen asiatischen Republiken, den so genannten „Ehemaligen“, wird das auch schon praktiziert.

 

Da die Wahl so unendlich langweilig verlief, konnte ich bei bestem Wetter durch das alte Mozyr, gegründet 1155, spazieren. Bedauerlich, dass man hier dem Bobruisker Beispiel nicht folgte, sondern viele alte Bauten, Kaufmannshäuser und alte Geschäfte einfach abriss und einen gesichtslosen zentralen Platz mit einem riesigen Lenindenkmal in der Mitte dafür hinsetzte.

Beeindruckend der Pripjat, von den Hügeln aus betrachtet. Nach der Katastrophe von Tschernobyl verwaiste der vorher von Schiffen stark befahrene Fluss regelrecht, der Schiffsverkehr, Fracht und Personen, in Richtung Kiew führt direkt am Kraftwerk vorbei und wurde somit eingestellt. Mit dem Tragflächenboot konnte man in kurzer Zeit bis Kiew fahren.

 

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließ ich Mozyr, die Rückreise brachte ich an einem Stück hinter mich, was eine ziemliche Tortur war. Pünktlich zum Abendstau war ich wieder daheim.

Smolensk, Uspenski Kathedrale, davor die Hauptstrasse Bolshaja Sovetskaja


 Mozyr, Eingang zum Stadtpark

 

Markt in Mozyr

 
Mozyr, Blick auf den Pripjat


Auf em Markt verkauft jeder das, was er anbaut

 

 
Mozyr, zentraler Platz mit Lenindenkmal

 

 
Kirche in Mozyr

 

Belarus versus Rus

Ein Spiel mit Realität und Fiktion

 

 

Der pünktlich zum Jahreswechsel offen ausgebrochene Konflikt zwischen der Russischen Föderation und Weißrussland wirft viele Fragen auf, reizt zu Spekulationen. 

Zu offensichtlich und durchschaubar waren in den letzten Monaten die Bestrebungen Amerikas und großer Teile der EU, Russland zu diskreditieren, als windigen und unzuverlässigen Gas- und Öllieferanten hinzustellen, der noch dazu im Inland einen harten Kurs fährt und sich auf internationalem Parkett als Rüpel präsentiert.

Der Streit um die russischen Öllieferungen durch das weißrussische Gebiet und letztendlich der unverfrorene Diebstahl von russischem Öl aus der Pipeline brachten das Fass der ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den beiden Staaten, die sich ja eigentlich schon ein gutes Jahrzehnt lang zu einem einheitlichen  Staatengebilde zusammenschließen wollen, endgültig zum Überlaufen. Das Katz – und – Maus – Spiel des zur Selbstüberschätzung neigenden weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko kostete den russischen Staatshaushalt  Unsummen. Einerseits nahm Lukaschenko die Subsidierung durch Russland großmütig an,  konnte somit sein politisches Antlitz wahren und sein vornehmlich bejahrtes Elektorat halten, andererseits verprellte er die russische Seite durch unvorhersehbare Ausfälle und Ausflüchte.

 

Drei Szenarien wären denkbar:

 

 

1. Lukaschenko  ist schon lange vom Westen gekauft, steht auf der Gehaltsliste Amerikas so wie Juschtschenko und Saakaschwili, und muss nun handeln. Eine Variante, aktiv zu werden ist,  Zoff mit den Russen heraufbeschwören und sich dann in die andere Richtung flüchten, wo man ihn mit offenen Armen empfängt, um ihn dann abzuservieren. Ein anschauliches Beispiel für solch politische Fehlein- und persönliche Selbstüberschätzung wurde vor kurzem gehenkt.

Dabei hatte Lukaschenko  bekannterweise die Jahre zuvor, als die Rede noch von einem gemeinsamen Staat war,  Gelder und Unterstützung aller Art von russischer Seite abgefasst. Er weiß genau, wie wichtig sein Land als geopolitischer Joker ist. Erinnern wir uns an die Drohung in Richtung EU, dass sein Land die letzte Barriere für den nach Westen drängenden Mob sei und in Richtung Russland, dass er der Puffer zwischen den neuen NATO-Staaten und Russland sei. Und bittet somit alle zur Kasse. In diesem Konstrukt muss es aber auch noch Leute in der russischen Regierung geben, die vom Westen mitbezahlt werden, um die "Zoffinitiative" von Moskau aus am Kochen zu halten.  In einer  Nacht- und Nebelaktion wird dann Belarus in die NATO aufgenommen und am nächsten Tag stehen die Raketen vor Smolensk. Nicht besonders lustig, aber eine düstere Perspektive und erklärtes Ziel.  Die Weißrussen selbst fallen dann durch das großmaschige Subventionsnetz, denn um sie kümmert sich kein Mensch mehr. Das Land ist eh bloss als Territorium, als große Immobilie  interessant, denn die Landwirtschaft leidet unter den Folgen von Tschernobyl (die das Land bearbeiten leiden auch) und alle Gebrauchsgüter, die produziert werden, konsumiert das Land selbst und vielleicht noch einige ehemalige Sowjetrepubliken in beschränktem Maße.

Lukaschenko genießt seine großzügigen Zuwendungen in edlen Gefilden.  Oder auch nicht…

 

2. Die Russen suchen wirklich einen handfesten Grund, den Sack zuzumachen und Weißrussland "heimzuholen ins Reich", damit Ruhe herrscht an der Grenze und noch ein recht breiter Puffer zu Polen bleibt. Eigene Sicherheitsinteressen sozusagen. Sollte Lukaschenko nicht vom Westen gekauft worden  sein, wird durch seine Aktionen der Rochus auf ihn größer, weil man in Europa die drohende Verknappung und somit horrende Verteuerung der Energieträger heraufziehen spürt,  und die Weißrussen können sich dann nur noch an die breite russische Brust schmeißen.

Der neue Aufenthaltsort Alexander Lukaschenkos wird dann wohl weniger komfortabel sein. Oder er bleibt im Amt und behauptet fortan das Gegenteil, schwört also auf die weißrussisch-russische Freundschaft…

 

 

3. Die Gas- und Ölmonopolisten machen, was sie wollen und Putin ist nicht mehr Herr im Hause. Das wäre überhaupt die schlechteste Variante, denn wenn  wir uns noch dunkel an die Erkenntnis von Marx erinnern sollten, was Kapital ab bestimmten Profitraten zu tun in der Lage ist, dann wissen wir, dass uns nichts Gutes bevorsteht.

 

Januar 2008

 

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dr_wiedemann
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